Überraschung bei Drogheda United!
"Unerwartet" – das ist der einhellige Tenor der anwesenden Presse, bei der Vorstellung des neuen Trainers von Drogheda United FC. Gestern wurde bekannt, dass die Mannschaft ab der neuen Saison von einem bisher völlig Unbekannten trainiert wird.
Bevor sich der neue Trainer selbst an die Presse richtet, gibt der ebenfalls erst Ende letzten Jahres eingesetzte Teammanager ein kurzes Statement ab. Hier die wichtigsten Auszüge
"Dies ist nur ein weiterer Schritt um Drogheda United für die Zukunft aufzustellen. Wir wissen natürlich, dass es ein großes Risiko darstellt mit einem unerfahrenen Trainer zu starten, aber er hat uns mit seiner Präsentation und mit der Ausgabe seiner Ziele überzeugt."
Und was genau sind die Ziele des neuen Trainers?
Dazu äussert sich dieser wie folgt:
"Die Drogs haben eine lange Historie in der Liga. Die letzten Jahre waren aber nicht immer leicht und man befand sich mehr oder weniger im Niemandsland der Liga. Mein Ziel ist es eine junge Mannschaft mit Blick auf die Zukunft aufzubauen und angriffsorientierten Fußball spielen zu lassen."
Wir sind und bleiben natürlich realistisch. Keiner spricht hier von Meistertitel oder Pokalsieg. Das wäre auch absolut vermessen.
Wir werden uns von Saison zu Saison weiter hocharbeiten und wenn uns in Liga und Pokal die ein oder andere Überraschung gegen die großen Vereine gelingt, nehmen wir das natürlich gerne mit."
Auf die Frage auf welches Spiel er sich schon besonders freut, reagiert der Trainer mit einem großen Grinsen
"Auf alle natürlich. Irland und die irische Liga sind toll und ich freue mich darauf hier zu arbeiten. Aber das Spiel zu Hause gegen den UC Dublin wird mit unseren tollen Fans im Rücken natürlich ein absolutes Highlight der Saison."
Die andere Seite
"Paukenschlag", "Mega-Überraschung", "UC Dublin schlägt zu!" - die Presse wollte sich am liebsten gegenseitig übertreffen bei der offiziellen Bekanntgabe des "Trainer-Wechsel des Jahres!". Dirk, derjeinige, der über 10 Jahre lang die Geschicke der irischen Liga geleitet hat, der Präsident des Verbandes war, wechselt die Seiten und wird in Zukunft am Rande des Spielfelds stehen, um UC Dublin zu coachen.
"Dieser Schritt war für mich eine lange Überlegung, aber am Ende fast schon ein Muss," sinnierte der neue Trainer dann auch, "wenn einer hier die Liga kennt, dann bin ich das wohl. Und was ich hier schon für Trainerlegenden gesehen und miterlebt habe! Es war klar, dass auch meine Trainerreise irgendwann einmal auf die grüne Insel führen würde."
Rastlos war er in den letzten Jahren, seitdem er in Holland bei Cambuur-Leeuwarden nach drei überaus erfolgreichen Saisons den Sprung nach England wagte und auch dort einen Pokal gewinnen konnte. Dann wieder zurück in die Vergangenheit nach Kristiansand, doch Norwegen war auch nicht mehr der große Reiz.
"Es ist Irland und es war immer Irland und nun schauen wir mal, ob wir auch hier erfolgreich sein können," so Dirk weiter.
Noch konnte er mit jedem seiner Vereine einen Titel gewinnen, und so ist die Motivation auch hoch. Ziel seiner ersten Saison?
"Ich will in den Empire-Cup. Manche wissen es nicht mehr, aber ich war der erste Sieger in diesem Pokal, und dieses Gefühl will ich wieder haben!"
"Das war solide"
Kurz und knapp. Mehr musste man zum Saisonauftakt auch nicht sagen - könnte man meinen. Zwei Heimspiele gewonnen, 6 Punkte ergattert, das ist wohl wahrlich eine "solide" Sache. Viel Grund zu meckern fand Trainer Dirk dann auch nicht:
"Auswärts müssen wir uns erstmal finden, die Abläufe können auch noch nicht 100%ig stimmen, zu Hause pusht einen ja auch das gesamte Stadion mit nach vorne, das ist was ganz anderes."
Nun aber stehen zwei Partien in der Ferne an, und dann auch noch das Duell mit Spitzenreiter Drogheda United...
"Nun, den Raven kenn ich ja, der muss sich halt erstmal ein wenig austoben," grinste Dirk dann auch, "aber wir werden gewappnet sein. Warum nicht auswärts mal eine Duftmarke setzen und drei Punkte anvisieren? Das dürfte ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen."
Auftakt nach Maß
Die Fans kommen aus dem jubeln kaum mehr heraus, nach dem gelungenen Saisonauftakt von Drogheda United.
"Drei Siege und dabei nur zwei Tore kassiert, so kann es gerne weitergehen." - das ist der einhellige Tenor der Drogheda Fans
"Natürlich freue ich mich über die Punkte und den Platz ganz oben in der Tabelle. Ich gönne es vor allem den Fans und den Spielern, die in den letzten Spielzeiten kaum Möglichkeiten hatten, sich zu freuen.
Aber wir werden jetzt sicher nicht anfangen vom Meistertitel zu reden. Der Klub ist in einer Umbruchphase und deshalb sage ich, das waren 9 ganz wichtige Punkte für den Kampf im Tabellenkeller.
Wir werden genau so weiter machen wie bisher und Punkte sammeln, damit wir am Ende der Saison gut dastehen." - der Trainer bremst die Euphorie also gleich wieder etwas ein.
"Die Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr gut trainiert und wir sind zu einer Einheit geworden. Der Trainer hat uns von der ersten Minute zu verstehen gegeben um was es geht. Das hat uns in den letzten Jahren immer etwas gefehlt. Wir kennen unsere Ziele und werden alles tun um diese zu erreichen. Die Nominierung für den Empire Cup hat uns natürlich noch einen zusätzlichen Schub an Motivation und Vorfreude auf diese Saison gegeben." - so der Kapitän von Drogheda United
"Wir wollen das unsere Fans wieder stolz auf Drogheda United sein können." - lässt sich auch der Präsident noch zu einem kurzen Statement hinreissen.
Nicht unzufrieden in der Mitte
Nein, man ist doch durchaus gelassen und zufrieden in Dublin, 9 Punkte nach 6 Spielen ist genau die Mitte, zu Hause brillieren und auswärts nix holen, das scheint erstmal die Maxime zu sein.
"Natürlich - wir müssen schauen dass wir unsere Stürmer nicht verheizen," so Dirk zur Dublin Post, "da ist noch nicht die Erfahrung und die Kondition da, um auswärts gleich mal auf den Pott zu hauen. Wir haben in Drogheda ein wenig taktiert, aber Raven meint wohl sein TK bis zur Halbzeit erledigen zu müssen - nun, wir lassen ihm den Spaß," grinste der Trainer weiter.
Nun aber schon wieder zweimal auswärts, und das könnte Punke kosten - aber andererseits ist die Mitte nun mal die Mitte, und die kann auch dann noch genießen, wenn die eigenen Reserven immer mehr steigen im Gegensatz zur Konkurrenz.
"Wir haben noch genug Zeit, um vielleicht mal nach oben zu schielen," so Dirk abschließend.
Plötzlich Dritter
"Naja, immerhin. Jetzt hätten wir es auch sportlich verdient, im Empire-Cup zu spielen", grinste Dirk nach den letzten Partien.
Vor allen Dingen das Nerven zerreissende 4:3 bei den Harps hat dazu beigetragen, dass der Club aus der Hauptstadt plötzlich in der oberen Hälfte der Tabelle steht - auch wenn der Spitzenreiter aus Drogheda immer noch 5 Punkte vorne Luft hat.
"Naja, aber sehen sie sich mal die Stürmer von Raven an," sinnierte der Couch weiter, "die pfeifen ja jetzt schon fast aus dem letzten Loch. Das kann das Team nicht ewig so aufrecht erhalten, da werden noch einige Punkte hinten runter fallen."
Heißt das auf einmal sogar, dass der Aufsteiger an der Meisterschaft schnuppert?
"So weit sind wir noch lange nicht," kam sofort das Dementi, "dafür haben wir weder die Kraft noch die Erfahrung. Aber Top-5 könnte schon ein realistisches Ziel. Andererseits ist die Liga sehr kompakt - ruckzuck befindet man sich auch wieder im Keller."
Immer noch Dritter
"Na hoppla", war der einzige Kommentar, den Trainer Dirk nach dem unglücklichen 4:4 im letzten Auswärtsspiel abgab. Volle Kanone, Pulle, Karacho, wie auch immer - aber am Ende dann doch "nur" ein Punkt.
"Wenn man vier Tore schießt will man auch gewinnen", grummelte dann auch der Coach dementsprechend weiter, "aber vielleicht ist auch dieser eine Punkt mal von entscheidender Wichtigkeit."
Tja, wer weiß das schon momentan? Fakt ist auch, dass sich UC ein wenig verkalkuliert hat.
"Wir wollten eigentlich in Dundalk auf Sieg spielen", verriet Dirk der anwesenden Presse (naja, dem einen Mädchen vom Kirchenblatt und der ollen Alten vom Dubliner "Cheey Sheet"(t.b.u., Anm. d. V.)), "aber irgendwie sind meine Zettel durcheinander gekommen. Naja, Schwamm drüber."
Und nun also Drogheda zum zweiten, dieses Mal zu Hause. Ausblick auf die Taktik?
"Nö, entweder gewinnen die oder wir. Wenn United, dann wirds teuer, wenn wir, dann wird umso mehr gefeiert. In diesem Spiel können wir nur gewinnen - entweder ist der Gegner dann schlag-ko aber hat drei Punkte oder wir gewinnen und reduzieren den Abstand. Totally win-win."
Auch eine Einstellung...
12 Spiele - magerere 18 Punkte
<div>12 Spiele - magerere 18 Punkte. Im Empirecup bisher nur 1 Pünktchen.</div><div>Was ist da beim amtierenden Meister nur los?</div><div>"Die Mannschaft muss sich nun erstmal daran gewöhnen in jedes Spiel als Favorit zu gehen. </div><div>Dann sind wir dieses Jahr auf 4 Hochzeiten unterwegs (irisches Pokal, Champions League, EmpireCup, Aitricity League)</div><div>Als so junge Mannschaft dürfen wir nicht gleich zu Anfang unser Pulver verschiessen, die Saison wird verdammt lang und </div><div>unsere Stärke war immer ein </div><div>starker Endspurt.</div><div>Außerdem muss ich jetzt auch gleich wieder weg um meine Nationalmannschaft vorzubereiten."</div><div>so Trainer Jan.</div><div>Es bleibt wohl spannend bei Crumlin, jetzt können sie zeigen ob sie die starke Leistung </div><div>von letztem Jahr zumindest teilweise bestätigen können.</div><div>Auch die WM wird wohl spannend, mit dem Crumliner Block wird die Saison wahrscheinlich auch richtungsweisend für die Zukunft unserer Nationalmannschaft.</div><div>Alles auf Anfang - es bleibt spannend ;)</div>
Neuer Trainer - Neuer Erfolg?
Gestern Nachmittag war es amtlich.
Dundalk FC verpflichtet den bis dahin noch gänzlich unbekannten Trainer Samson, um der momentan anhaltenden Krise ein Ende zu bereiten.
Die Erwartungen an den Trainer sind klar: Er soll die Negativserie mit sechs Niederlagen aus den letzten acht Spielen beenden und Dundalk möglist schnell aus der Abstiegszone führen.
Hierfür muss vorallem in Sachen Offensive intensiv gearbeitet werden, da Dundalk bisher die mit Abstand schächste Offensive der Liga mit nur 13 Treffern aus 15 Spielen stellte.
So gab es auch am vergangenen ZAT nur ein Tor aus drei Spielen.
Diese schwarze Serie muss gestoppt werden, um den dundalker Fans zumindest ein Jahr ohne Abstiegsängste bis zum letzten Spieltag zu bereiten.
Heimpleite und doch zufrieden
"Es ist passiert, was ich mir schon gedacht habe", musste Trainer Dirk nach dem 2:3 zu Hause gegen Drogheda schmunzen, "wir haben das clever gemacht, sind aber nicht volles Risiko gegangen. Die Reserven die wir noch haben sind fantastisch - und Drogheda hat wieder mal Kondition lassen müssen."
Das mag sein, aber Raven hat dafür schon ein schönes Punktepolster auf UC - ist das aber überhaupt das Thema?
"Nein, die Meisterschaft stand ja nie im Fokus bei uns", wiegelt Dirk ab, "aber wir können von der Mitte raus in der zweiten Halbserie noch mal viel Wirbel machen, und dann wahrscheinlich zweimal 1:0 gegen unseren BWF-Kumpel gewinnen."
Nutznießer der Abnutzungsschlacht des Tabellenersten sind da wohl eher andere Vereine, aber ganz aufgeben wird man sicherlich nie in der Hauptstadt:
"Klar, wenn alle straucheln greifen wir auch gerne noch weiter oben an. Die Abstände zum zweiten sind durchaus noch überschaubar."
Halbzeit
zur Saisonmitte wird es doch langsam Zeit ein erstes Resümee der Saison zu ziehen.
Trotz des enormen Drucks durch die Mehrfachbelastung hält sich Crumlin wacker unter den ersten 3 der Liga.
Dabei auch noch mit dem besten Rest-TK der 4 Führenden.
Der Empirecup wurde leider abgeschenkt, hier liegt wohl doch ein irischer Fluch auf den Teams. Oder hat sich Crumlin nur für die anderen Aufgaben geschont?
Hoffentlich ist der EmpireCup kein Omen für die sehnlichst erwartete Weltmeisterschaft.
Kann Jan der sein Team nach einem mäßigen Start noch gefangen hat vielleicht doch bei der WM überraschen?
International kann Crumlin bisher als einziges irisches Team überzeugen und konnte sich als eindeutiger Gruppenerster für die Hauptrunde der Championsleague qualifizieren.
Die letzten Auftritte des Teams lassen jedenfalls Hoffnung für den Rest der Saison aufkommen.
GO CRUMLIN GO!
"Drogheda ist doch ballaballa"
Upsala, was ist das denn für ein Zitat von Trainer Dirk? Nicht ganz ohne hämisches Grinsen schaut der Coach von UC über den eigenen Lattenzaun und kommentiert die Aussagen von Kollege Raven:
"Klar ist das Ziel der Nichtabstieg. Wundert mich dass die noch einen einzigen fitten Stürmer haben, so wie die über den Platz gescheucht werden. In der Rückrunde gibt es lecker Haue von allen und ruck-zuck sind die ein Stockwerk weiter unten angekommen."
Frust wegen zwei Niederlagen in der Hinrunde? Nicht unbedingt, denn das Kalkül von UC scheint aufzugehen: als Aufsteiger immer noch das beste TK in der Spitzengruppe (auch wenn es nach wie vor 10 Punkte Rückstand auf den CelticRaven sind), und nur zwei Punkte hinter dem ominösen Platz 4.
"Das bedeutet a) Europa und b) Empire-Cup," stellt Dirk auch gleich fest. "Das ist alles was wir wollen in dieser Saison. Und schon diese Saison im Empire-Cup war toll, auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat."
Und das sicherlich auch dazu noch dramatisch:
"10 Punkte und unser Torverhältnis +4 hätten in allen drei anderen Gruppen für das Viertelfinale gereicht, nur eben in unserer nicht. Das ist schade, das ist traurig, aber das zeigt auch wie toll die Jungs gekämpft haben. Wir können hocherhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb ausscheiden, denn wir haben gezeigt, dass wir Spaß an der Sache hatten und das nächste Mal wieder dabei sein wollen!" so der Trainer zur anwesenden Presse.
Das Saisonziel bleibt der Nichtabstieg
"Trotz der tollen Hinserie bleiben wir auf dem Boden. Unser neuer Trainer hat uns zu einer Einheit geformt und uns so zu diesen Leistungen gepusht. Wir wissen aber das es in der Rückrunde schwer bzw. fast unmöglich sein wird, die Leistungen aus der Hinrunde zu wiederholen. Trotzdem wollen wir alles versuchen. Das Ziel das zu Saisonbeginn ausgegeben wurde, bleibt weiterhin bestehen - Nichtabstieg" - so die Aussagen des Kapitäns von Drogheda United
Und was sagt der Trainer selbst zu den Leistungen seiner Mannschaft?
"Wir wissen wo wir hingehören. Meine Mannschaft hat das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Das Ziel war und ist mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Da sind wir aktuell auf Kurs. Ausserdem wollten wir den Fans attraktiven Fussball bieten. Auch da denke ich, hat die Mannschaft überzeugt.
Neben der Meisterschaft hat die Mannschaft auch im Empire Cup erste Erfahrungen gesammelt. Dort sind wir knapp in der Vorrunde gescheitert, haben uns aber gut verkauft."
Als Highlights der Hinrunde bezeichnet der Trainer die beiden Siege gegen UC Dublin, sowie das Unentschieden im Empire Cup gegen Manchester City.
"In den beiden Spielen gegen Dublin haben wir unsere beste Saisonleistung gezeigt. Sind gegen diese Mannschaft noch ungeschlagen und wollen das auch so beibehalten.
Das Heimspiel im Empire Cup gegen Manchester City war auf der internationalen Bühne das Highlight und wir haben uns sehr gut verkauft und auf uns aufmerksam gemacht." - so lautet die einhellige Meinung der Mannschaft sowie des Trainerstabes und des Präsidiums.
Abstiegskampf?
"Es ist hart", dies war der erste Satz des neuen dundalker Trainers Samson, als er nach dem ersten ZAT dazu aufgefordert wurde, die bisherigen Spiele Revue passieren zu lassen.
"Die irische Liga ist stark, es ist sehr schwer, wenn wir hier überleben wollen müssen wir in jedem Spiel alles geben."
Weiterhin nur 1 Punkt Vorsprung auf den letzten Platz und nur ein Sieg aus den vergangenen drei Spielen, die Bilanz von Neu-Trainer Samson ließt sich durchschnittlich.
Jetzt heißt es, die wenig erfolgreiche Hinrunde hinter sich zu lassen und auf eine deutliche Steigerung in der Rückrunde zu hoffen.
"Ich freue mich jetzt darauf, die Vorbeireitung auf die Rückrunde mit der Mannschaft zu absolvieren, im Ligaalltag war wenig Zeit neue Ideen einzusudieren, die Abläufe stimmten noch nicht."
So darf man gespannt sein, ob Dundalk in der Rückrunde unter Samson die erfolglose Hinrunde vergessen machen kann oder ob es ein harter Abstiegskampf für die Dundalker wird.
Stabilität
Man fühlt sich wohl, in der oberen Tabellenhälfte, und als Aufsteiger immer noch respektabele Reserven zu haben ist sicher auch eine feine Sache. Doch, doch, das Leben ist eigentlich ganz angenehm in Dublin bei der Universität, das bittere Aus im Empire-Cup hat man abgehakt, nun halt "nur" noch Liga und auch bald den Pokal.
Und nun steht es also an, das erste Rückspiel gegen Drogheda, und Trainer Dirk sieht sich in einer absoluten gelassenenen Lage:
"Wir müssen gar nix," stellte er gleich zu Anfang fest, als eine ältere Vertreterin des Kirchenblattes "Thy Holy Voice and The Trembling Moment of Ecstatic Faith" beim Interview meinte, nun aber bitte müsse man Raven doch mal vom Platz fegen. "Wir haben einen Plan, werte Dame" so der Coach weiter, "und den werden wir verfolgen. Wie der nun im aktuellen Fall aussieht - nun, das werden sie sehen, wenn meine Mannschaft auf dem Platz steht."
Grenzenloses Selbstbewußtsein also - oder aber hat man schon resigniert im direkten Duell und flüchtet sich in Platitüden und Worthülsen?
Dem geneigten Fan wird es egal sein, solange es am Ende ein schönes Spiel gibt - und darauf kann man sich doch eigentlich schon verlassen.
Fantastischer Rückrundenstart
Die dundalker Fans konnten es auch eine Stunde nach Abpfiff des dritten Rückrundenspiels noch nicht fassen.
3 Spiele, 3 Siege und somit ein perfekter Start in die Rückrunde unter dem neuen Trainer Samson. Und nicht nur das, auch die ersten Auswärtspunkte der Saison konnten erziehlt werden, zweimal 4:0 Auswärts, damit gab es endlich die Belohnung für die treuen Fans, welche Woche für Woche die Mannschaft quer durch Irland begleiten.
Auch Trainer Samson zeigte sich begeistert.
"Die Vorbereitung war gut, aber ich hätte nicht erwartet, das wir einen solchen Start in die Rückrunde schaffen. Es freut mich vorallem für unsere Stürmer, die enlich mal wieder treffen konnten."
Doch sollte bei aller Euphorie nicht außer acht gelassen werden, das bei zwei Spielen die Gegner ohne Trainer antraten, also nur mittelmäßig auf die Spiele vorbereitet wurden und entsprechend erfolglos blieben. Es wird sich also zeigen, ob die Erfolge auch gegen stärkere Mannschaften wiederholt werden können.
Luft nach oben
Jetzt also zwei Heimspiele hintereinander und nur einmal auswärts zum Krösus nach Fermoy - das könnte der Startschuß für einen tollen Endspurt sein, oder?
"Wir hoffen es," so Trainer Dirk, "denn zu Hause wollen wir natürlich keine Punkte mehr liegen lassen. Und auswärts beim Tabellenführer - na wenn wir da gewinnen ist das doch auch ein Zeichen an den Rest der Welt. Und was für eins!"
Mutige Worte vom Aufsteiger, der immer noch stabil auf Platz 5 steht - was aber immer noch nicht ausreicht, weder für Europa, noch für den Empire-Cup.
Sollte allerdings das dröhnende Wort des Trainers wirklich ernst gemeint sein, dann kann man wohl davon ausgehen, dass mindestens Platz 4 noch auf jeden Fall erreicht werden soll in der Hauptstadt...
Starke Heimspiele
Unter Neutrainer Samson ist Dundalk weiterhin in guter Form. Der Trainerwechsel scheint Wirkung gezeigt zu haben und die Spieler neu motiviert zu haben.
Auch am letzten ZAT gab es 6 Punkte aus zwei Spielen und zwei Leistungen welche deutlich machten, dass sich Dundalk nun endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet und nun eine ruhige Rest Saison vor sich hat. Trainer Samson zeigte sich zufrieden:
"Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat zu Hause zwei Wirklich gute Spiele abgelegt und beide Male verdient gewonnen, wenn wir an den Leistungen anknüfen werden wir diese Saison noch viel Freude haben. Die Niederlage kann ich meinen Jungs nicht vorwerfen, Auswärts beim Tabellenführer zu verlieren ist wahrlich keine Schande."
So steht Dundalk momentan im Niemandsland der Tabelle allein auf weiter Flur und sieht zufrieden einer ruhigen Rest-Saison entgegen.
Endspurt!
Nur noch dreimal ZAT, und schon ist die erste Saison als Rückkehrer für Dirk vorbei. Die Zeit für ein Fazit sieht er aber noch nicht als gekommen:
"Erst am Ende können wir sagen, wie wir uns behauptet haben. Natürlich ist das toll, dass wir als Aufsteiger mit dem Abstieg überhaupt nix zu tun haben, aber noch immer sind wir knapp vor den europäischen Plätzen, und da wollen wir auch hin."
Ein kleiner Rückschlag hierbei war sicherlich das 3:4 zu Hause gegen Dundalk, aber "sowas kommt vor", wie der Trainer meinte. Besser so ein Ergebnis zu Hause als auswärts, denn dann haben sich die Stürmer noch sinnlos verausgabt
Zwei Heimspiele stehen nun an, dazu noch das Auswärtsspiel bei Kilkenny - mal schauen, wieviele Punkte da unterm Strich dann zu holen sind
Weiter Erfolgreich
Unter dem neuen Trainer Samson zeigt sich Dundalk weiterhin erfolgreich wie in längst vergessenen Zeiten.
"Wir haben unser System ein wenig verändert und die Spieler haben ihr Selbstvertrauen wieder gefunden."
Und so konnte auch am vergangenen ZAT die Dundalker Erfolgsserie der letzten Woche fortgesetzt werden, sodass Dundalk nun acht Siege aus den letzten neun Spielen vorweisen kann und damit souverän Platz eins in der Rückrundentabelle innehat.
Aus dem Abstiegskandidat ist eine Mannschaft geworden, welche nun wieder Chancen auf eine Platz im internationalen Geschäft hat.
"Wir sind wieder dran, das hätte ich nicht für möglich gehalten. Dublin ist nurnoch vier Punkte weg und Drogheda sieben, wenn wir unsere momentane Form halten, ist es durchaus möglich das wir nächste Saison dochausländische Mannschaften in unserem Stadion begrüßen dürfen, darauf sind wir sehr stolz."
Selbst wenn dies nicht klappen sollte, ist man in Dundalk zufrieden mit der bisher starken Rückrunde.
Europa ist möglich
Was nach der Hinrunde noch keiner für möglich gehalten hätte, ist nun kein Ding der Unmöglichkeit mehr.
Spätestens nach dem letzten ZAT wurde allen in Dundalk klar, dass dank der starken Rückrunde, man sich nun in Schlagdistanz zu den europäischen Plätzen befindet.
Es scheint möglich, dass die Mannschaft um Trainer Samson sowohl Drogheda United als auch dem Fermoy FC noch gefährlich werden kann, bei maximal 6 Punkten Rückstand.
"Wir hoffen jetzt natürlich darauf, dass beim Fermoy FC durch den Verlust ihres Trainers Unruhe reinkommt, und wir davon profitieren können. Wenn wir diese 6 Punkte noch aufholen könnten, wäre dies das Ticket nach Europa und die Krönung einer tollen Rückrunde."
So geht man in Dundalk zuversichtlich in die nächsten SPiele, wo es unter anderem zum Duell mit dem angesprochenen Fermoy FC, sowie dem Meisterkandidaten aus Kilkenny kommt .
Europa haben wir schon mal....
Nun also Platz 4, und auch Drogheda wurde überholt - und das, obwohl man noch kein einziges Spiel gegen das Team gewinnen konnte.. Aber ist das am Ende nicht auch egal? Den Teams vor Dublin könnte die Luft ausgehen, UC dagegen steht noch blendend da - sollte das der Garant für einen fulminanten Endspurt sein?
"Wir haben jetzt schon mehr erreicht als wir uns erträumt haben," korrigierte Dirk (der gerade von der Nationalmannschaft Nordirlands zurückkam) sofort. "Momentan sind wir in Europa und auch wieder im Empire-Cup, und das ist fantastisch. Können wir noch mehr? Das werden die nächsten sechs Spiele zeigen. Ich würde es den Jungs wünschen, dass wir uns zumindest diesen Platz noch sichern können, denn das wäre Belohnung genug."
Kein Wort vom Meistertitel, denn fünf Punkte Rückstand bei nur noch sechs Partien scheint zuviel zu sein - oder doch nicht? Dublin vibriert auf jeden Fall rund um die University, denn wie schon Katja Ebstein wusste:
"Wunder gibt es immer wieder... heute oder morgen... können sie gescheh´n....."
Saisonziel erreicht
Zu Beginn der Saison wurden diverse Ziele ausgegeben. Unter anderem der das man so weit es möglich ist, nichts mit dem Abstieg zu tun hat. Und dieses Ziel wurde mit Bravur gemeistert.
Nach 33 von 36 Spieltagen liegt man mit 52 Punkten im Mittelfeld der Liga und hat theoretisch sogar noch die Chance auf einen internationalen Startplatz.
In der Hinserie der Meisterschaft hat man die Liga in Erstaunen versetzt. Mehrere Wochen stand Drogheda United an der Tabellenspitze und hat mit seiner erfrischenden Art Fussball zu spielen die Fans begeistert.
Neben den Erfolgen in der Liga konnte man auch im nationalen Cup überzeugen und sich für das Halbfinale qualifizieren wo man nur knapp an Dundalk FC gescheitert ist.
Im Empire Cup, an dem man ebenfalls teilgenommen hat, hat die junge Mannschaft von Drogheda United ein wenig internationale Erfahrung gesammelt.
Wenn man die Fans nach den Highlights der Saison fragt, bekommt man immer nur eines zu hören: "Wir haben als einzige Mannschaft nicht gegen UC Dublin verloren. Und das wird auch so bleiben"
Und in der Tat werden die Spiele gegen Dublin wohl noch lange in Erinnerung bleiben, verspricht diese Begegnung doch Tore ohne Ende. 4:1, 2:3, 4:4 und vor allem das 7:5 in der letzten Begegnung lassen Fans und Spieler gemeinsam jubeln.
Partystimmung
"Die Saison war überragend, und das haben meine Jungs sich auch redlich verdient," so ein stolzer Trainer Dirk kurz vor den letzten Spielen. Kuriose Szenen zwar in der irischen Liga, und leider verderben zu viele trainerlose Mannschaften den Brei, aber Europa ist den Mannen von Dirk wohl nicht mehr zu nehmen.
"Das Pokalfinale müssen wir leider mit halber Kraft spielen, ich befürchte dass wir da nicht viel gegen Dundalk machen können, leider bremsen uns so ein paar Gelbsperren aus dem Halbfinale aus," bedauerte der Coach aber. Das Team wird mit Spielern aus der 2. Mannschaft aufgestückt werden müssen, und es ist kaum zu glauben, dass das gegen das motivierte Team aus Dundalk reichen wird.
Aber dennoch - unterm Strich ist der Aufsteiger aus der Universität mehr als zufrieden mit dem Abschneiden, und nach dem letzten Heimspiel gegen Fermoy ist dann auch eine große Party mit den Fans angedacht.
"Klar, wir spielen dann auch in der Liga nochmal gegen Dundalk, aber im Ernst - das ist uns doch total egal," schmunzelte der Trainer zum Abschied.
Europa ist sicher
Kam in der letzten WOche noch wie aus heiterem Himmel die Hoffnung auf, das es eventuell doch reichen könnte für Europa, hat sich diese nur eine Woche später schon bestätigt, inzwischen zweifelt kaum einer mehr daran in Dundalk, dass man im nächsten Jahr wieder europäischen Spitzenfußball in Dundalk bestauenen darf, was es seid Che Guevaras Wechsel ins Ausland nicht mehr gegeben hat.
"Natürlich ist die Europa League jetzt so gut wie sicher, einerseits sind wir alle zuversichtlich, in der Liga Fermoy noch zu überholen und dann auf dem vierten Platz zu landen und weiterhin können wir uns durch einen Sieg im Pokalfinale gegen Dublin sogar direkt für die Playoffs qualifizieren und diese lästige erste Qualifikationsrunde umgehen."
Die Zuversicht hinsichtlich der eigenen Rettung einer anfangs verkorksten Saison ist also groß in Dundalk. Weiterhin ließ sich Samson diesmal auch zu einem Kommentar hinsichtlich der restlichen Mannschaften hinreißen.
"Ich denke Crumlin wird die Meisterschaft holen, sie haben genau wie Kilkenny noch 3 Spiele gegen trainerlose Mannschaften, da stehen die Chancen für Crumlin gut. Dublin wird dritter aber am Ende wird ihr Vorsprung auf uns noch weiter geschrumpft sein, da bin ich zuversichtlich. Weiterhin hoffe ich natürlich, dass Drogheda es schafft Fermoy noch zu überholen, ich würde es CelticRaven gönnen, nachdem er in der Rückrunde so viel Pech hatte und ein trainerloses Team in der Europa League wollen wir ja alle nicht. Allerdings darf er von uns trotzdem keine Geschenke erwarten, wir wolle alle drei verbleibenden Spiele gewinnen. Und absteigen wird natürlich St Patrick's Athletic, doch das wird wohl niemanden interessieren.
Ob Samson mit seiner Prognose recht behält, wird sich in der nächsten Woche zeigen.